In einem hohen Raum hängen hunderte kleine Submunitionen an Fäden von der Decke.

Wie Human Rights Watch berichtet, hat die iranische Regierung seit dem 28. Februar 2026 bei Angriffen auf Israel wiederholt Streumunition eingesetzt, die mit ballistischen Raketen abgefeuert wurde. Bei diesen Angriffen wurden mindestens vier Zivilist*innen getötet.

Handicap International (HI) verurteilt den Einsatz dieser geächteten Waffe aufs Schärfste.Streumunition verstößt gegen das humanitäre Völkerrecht, da sie nicht zwischen militärischen Zielen und der Zivilbevölkerung unterscheidet. Über 90 Prozent der Getöteten und Verletzten sind Zivilist*innen.
Zudem hinterlässt Streumunition Blindgänger, die beim Aufprall nicht explodiert sind. Diese nicht detonierten Submunitionen wirken wie Landminen und töten oder verstümmeln weiterhin Zivilist*innen – insbesondere Kinder – über viele Jahre hinweg.

Die Konvention über Streumunition (Convention on Cluster Munition – CCM) verbietet den Einsatz, die Herstellung, den Transfer und die Lagerung dieser Waffen. Bis heute sind 111 Staaten Vertragsparteien, wodurch sie zu einer weithin anerkannten internationalen Norm geworden ist.


Lesen Sie hier das ganze Statement von HI
 

Neuigkeiten

Holzprothese einer Minenüberlebenden
Landminen in Myanmar/Burma
Staaten müssen Streubomben endgültig abschaffen

Spenden Sie jetzt für unseren Einsatz gegen Streubomben! Verhindern Sie, dass noch mehr Kinder wie Mohamed schwer verletzt oder gar getötet werden. Retten Sie Leben und verhindern Sie bleibende Behinderungen.

Jetzt spenden!