Explosivwaffen Syrien Irak

Laut einem Bericht von AOAV wurden im Vergleich zum Jahr 2016 38 Prozent mehr Opfer verzeichnet. Die meisten stammen aus der Zivilbevölkerung, besonders schlimm traf es die Menschen in bombardierten Städten in Syrien und Jemen.

Noch nie seit Beginn der Aufzeichnung im Jahre 2011 hat die Organisation AOAV so viele getötete Zivilist/-innen gezählt. Dies bedeutet eine Steigerung von 165 Prozent. 92 Prozent aller Getöteten und Verletzten im Jahr 2017 kamen aus der Zivilbevölkerung; fast alle Opfer kamen in Wohngebieten ums Leben oder wurden verletzt. Die am schlimmsten betroffenen Länder waren Syrien , Irak, Afghanistan, Pakistan und Jemen . Allein im Bürgerkriegsland Syrien gab es mindestens 15.319 Tote und Verletzte, davon 13.062 aus der Zivilbevölkerung. 2017 gab es über doppelt so viele Angriffe auf Wohngebiete (2.601) wie auf nicht-besiedelte Gebiete (1.224).

Kampf gegen Explosivwaffen

Handicap International kämpft gegen die menschenverachtenden Bombardierungen von unbeteiligten Kindern, Frauen und Männern. Explosivwaffen töten und verstümmeln. Überlebenden tragen dauerhafte Behinderungen davon und sind schwer traumatisiert. Wohnhäuser, Schulen oder Krankenhäuser werden großflächig zerstört. Da einzelne Waffen oder Teile ihrer Munition nicht sofort explodieren, leben die Menschen mit der alltäglichen Angst vor einer Detonation. Dies gefährdet den Wiederaufbau und die Rückkehr der Bevölkerung in ihre Wohngebiete. Explosivwaffen haben eine ähnlich langfristige, verheerende Wirkung wie Landminen und improvisierte Sprengsätze. Beispiele für Explosivwaffen sind Mörsergranaten, Raketen, Artilleriegranaten, Fliegerbomben oder Streubomben.

HI ruft alle Staaten dazu auf, dem Einsatz von explosiven Waffen in Wohngebieten sofort ein Ende zu setzen und internationale Initiativen mit diesem Ziel zu unterstützen. Unterzeichnen Sie unsere Petition  und helfen Sie uns eine Millionen Unterschriften zu sammeln!

Action on Armed Violence (AOAV) ist Mitglied des International Network on Explosive Weapons INEW, einer von Handicap International mitgegründeten Koalition aus NGOs, die gegen den Einsatz von Explosivwaffen in bewohnten Gebieten eintritt.

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Nein zu Bomben auf Wohngebiete!

Unterzeichnen Sie diese Petition und sagen Sie mit uns Nein zu Bomben auf Wohngebiete! Verhindern Sie, dass noch mehr Kinder wie Malak ein Arm oder ein Bein verlieren oder gar getötet werden. Retten Sie Leben und verhindern Sie bleibende Behinderungen.