Investitionen

Am 3. Oktober hat die Abgeordnetenkammer Italiens ein Gesetz zum Verbot von Investitionen in Hersteller von Streubomben verabschiedet. Das Verbot gilt für alle italienischen Finanzinstitute.

Mit dem Gesetz reiht sich Italien in Gruppe von Staaten ein, die die vermeintliche „Lücke“ im Streubombenverbot per Gesetz geschlossen haben. Die Oslo-Konvention verbietet nämlich nicht ausdrücklich die Investitionen in die Hersteller von Streubomben.

Handicap International und die internationale Kampagnen sehen zwar das Unterstützungsverbot als ausreichend an, um damit auch Investitionen in Streubomben-Hersteller zu verbieten – doch ein Großteil der Staaten, darunter auch Deutschland – sieht das nicht so.

Hierzulande investieren laut einem Bericht aus 2017 noch immer einige Finanzinstitute in Streubomben-Hersteller. Allen voran die Allianz.

Trotz mehrfacher politischer Initiativen und öffentlichkeitswirksamer Aktionen hat keine Bundesregierung seit 2010 ernsthafte Schritte in die richtige Richtung unternommen.

Lesen Sie weiter

Investitionen

Syrien, Jemen, Laos - auch 7 Jahre nach Inkrafttreten der Oslo-Konvention leidet die Zivilbevölkerung vieler Länder nach...

Deutschland

In Bezug auf Streubomben hat sich Deutschland lange nicht mit Ruhm bekleckert: die ersten Streubomben setzte die...

Neuigkeiten

Explosivwaffen Syrien
Einsatz Syrien
Ähnliche Waffen
Mitmachen Explosivwaffen

Nein zu Bomben auf Wohngebiete!

Unterzeichnen Sie diese Petition und sagen Sie mit uns Nein zu Bomben auf Wohngebiete! Verhindern Sie, dass noch mehr Kinder wie Malak ein Arm oder ein Bein verlieren oder gar getötet werden. Retten Sie Leben und verhindern Sie bleibende Behinderungen.