In einem hohen Raum hängen hunderte kleine Submunitionen an Fäden von der Decke.
Investitionen

Der südkoreanische Streubombenhersteller Poongsan wird derzeit von CampaignerInnen und Ländern weltweit unter Druck gesetzt, die Produktion von Streumunition einzustellen. Auslöser war ein Bericht gewesen, laut dem viele Vertragsstaaten des Streubombenverbots bei dem südkoreanischen Unternehmen Rohlinge zur Produktion von Geldmünzen einkaufen. Die internationale Streubombenkampagne fordert ihre Mitglieder und UnterstützerInnen nun auf, einen Brief an Poongsan zu schicken.

Der südkoreanische Konzern Poongsan wird im Bericht der Organisation Pax regelmäßig als Streubombenproduzent genannt. Doch dieses explosive Geschäft mit den Bomben macht nur einen Teil des Umsatzes aus. Eine wichtige Sparte ist die Produktion von Kupfer- und Metallprodukten aller Art. Und so beliefern die Koreaner viele Länder weltweit mit Rohlingen zur Produktion von Geldmünzen, darunter auch einige Vertragsstaaten des Streubombenverbots. Doch laut Vertrag ist Ihnen die Unterstützung der Produktion von Streubomben eigentlich untersagt. Norwegen und die Niederlande haben schon reagiert: sie haben den Kauf der Rohlinge eingestellt.

Nun ist der Moment günstig: Je mehr Länder und Menschen Druck auf Poongsan ausüben und je wahrscheinlicher es wird, dass dem Konzern wichtige Kunden wegfallen, desto wahrscheinlich ist es, dass er die Produktion von Streubomben einstellt.

Die CMC (internationale Kampagne gegen Streumunition) hat deshalb nun einen Brief vorbereitet, den auch Sie sehr gerne unterzeichnen können:

Brief an Poongsan

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