In einem hohen Raum hängen hunderte kleine Submunitionen an Fäden von der Decke.
Syrien

HI verurteil den Einsatz von Streumunition auf Schärfste.

Am 6. November wurden vier Vertriebenenlager in Idleb im Nordwesten Syriens von der syrisch-russischen Militärallianz mit verbotener Streumunition angegriffen, wie Human Rights Watch letzte Woche berichtete. Dabei wurden acht Zivilpersonen getötet und Dutzende weitere verletzt. Wichtige Infrastrukturen wie die Wasser- und Abwassernetze der Lager wurden ebenfalls beschädigt. HI verurteilt den Einsatz von Streumunition, einer nach der Oslo-Konvention von 2008 verbotenen Waffe, auf das Schärfste. Diese Waffen töten und verletzen nicht nur wahllos Zivilpersonen zum Zeitpunkt des Angriffs, sondern verseuchen auch langfristig ganze Gebiete. Der Einsatz von Streumunition an jedem Ort und zu jeder Zeit sollte von den Staaten einhellig verurteilt werden.

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