Handicap InternationalExplosivwaffen

Abgeordnete sollen sich gegen Explosivwaffen einsetzen, fordert eine neue Kampagne von INEW, dem internationalen Netzwerk gegen Explosivwaffen.

Reichstag Berlin
Reichtstag. Auch deutsche Abgeordnete haben den Appell bereits unterzeichnet. © Vladimir Davidenko unter CC BY 2.0 

Parlamentarier/-innen spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung des Schutzes von Zivilist/-innen in bewaffneten Konflikten und bei der aktuellen Unterstützung internationaler und nationaler Bemühungen um eine politische Erklärung. Deshalb fordert das International Network on Explosive Weapons (INEW) weltweit Parlamentarier/-innen dazu auf, einen Appell zu unterzeichnen und damit sofortiges Handeln einzufordern, um menschliches Leid durch den Gebrauch von Explosivwaffen in bevölkerten Gebieten zu verhindern. Am Tag der Ausstellungseröffnung und der Anhörung im Bundestag unterschrieben drei Abgeordnete aus dem Unterausschuss Abrüstung als weltweit erste diesen Appell . Die deutsche Fassung des Appells gibt es hier.

Der Appell beruft sich auf die wiederholte Aufforderung des UN-Generalsekretärs, den Gebrauch von Explosivwaffen mit Flächenwirkung in bevölkerten Gebieten zu vermeiden und fordert die Staaten auf, eine politische Antwort zu finden, um dem immensen Schaden zur Explosivwaffeneinsätze zu begegnen.

Abgeordnete, die den Appell unterzeichnen möchten, können das mit einer einfachen Mail an e.fischer(at)hi.org oder info(at)inew.org tun. Gleichzeitig sollten sie im Web und auf Social Media auf ihre Unterstützung für diese wichtige Sache hinweisen.

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