Streubomben: Der Krieg nach dem Krieg

Streubomben sind Behälter, die viele kleine Submunitionen über eine breite Fläche verteilen. Sie können vom Boden abgeschossen oder aus der Luft abgeworfen werden. Beim Aufprall explodieren oft nicht alle Geschosse und bleiben als Blindgänger liegen. Sie können nicht zwischen militärischen und zivilen Zielen unterscheiden, weshalb die meisten Opfer aus der Zivilbevölkerung stammen. Offiziell wurden über 20.000 Opfer weltweit gezählt, die Dunkelziffer wird auf bis zu 86.000 geschätzt. Streumunition wurde bisher in 40 Ländern eingesetzt.

Auf dieser Seite finden Sie sämtliche Informationen – zusammengefasst von Handicap International, Mitgründerin der internationalen Kampagne für ein Verbot der menschenverachtenden Waffen. In Themenblöcken haben wir das Wichtigste für Sie zusammengestellt und weiterführende Links für Sie bereitgestellt.

Streubomben werden auch Streumunition oder Cluster Bomben genannt. Wir verwenden diese Ausdrücke synonym.

Was ist Streumunition?

Streumunition besteht aus einem Behälter und der darin enthaltenen Submunition. Sie wird aus der Luft abgeworfen oder vom Boden abgefeuert und verteilt ihre Bomblets breitflächig über Landstriche von der Größe einiger Fußballfelder bis zu mehreren Hundert Hektar. Wird sie mittels Artillerierakete oder Haubitze eingesetzt, können erhebliche Mengen an Munition über ein großes Gebiet verteilt werden. Eine Salve des MLRS Raketenwerfers verstreut z.B. bis zu 8.000 Stück Submunition über ein Areal von ca. 250.000 m2 (entspricht 50 Fußballfeldern).

Offiziell bestätigt sind bisher rund 22.050 zivile Opfer. Schätzungen zufolge wurden aber zwischen 56.000 und 86.000 Menschen durch Streumunition getötet oder verletzt. Im Jahr 2019 stammten 99 Prozent der Opfer aus der Zivilbevölkerung!

Durch die ungezielte Wirkung (sie können nicht zwischen militärischen und zivilen Zielen unterscheiden) werden bei fast jedem Einsatz auch Zivilpersonen getroffen. Außerdem bleiben Unmengen an Blindgängern zurück: bis zu 40 Prozent der Submunition explodiert beim Aufprall nicht, in Einzelfällen sogar bis zu 100 Prozent. Ihre Zünder sind im Gegensatz zu den Zündern von Blindgängern großer Bomben hochsensibel und können bei der kleinsten Berührung explodieren. So gefährden die Bomben auch noch lange nach einem Angriff die Menschen, die in den betroffenen Gebieten leben oder arbeiten. Sie wirken wie Landminen.

Was ist Submunition?

Als Submunition bezeichnet man die vielen kleinen Bomblets, die in dem Behälter enthalten sind. Die Anzahl dieser sogenannten Bomblets kann von einigen wenigen bis zu Hunderten reichen. Bei gängigen Modellen ist die Submunition etwa so groß wie eine Getränkedose, doch es gibt viele unterschiedliche Munitionstypen in variierenden Größen und Farben. Für Skandal sorgte etwa die Submunition BLU-97, die die USA millionenfach über dem Irak und anderen Ländern abwarfen. Sie ist gelb und sah den ebenfalls abgeworfenen gelben Care Paketen gefährlich ähnlich.

Warum bleiben so viele Blindgänger liegen?

  • Komplexität des Zündmechanismus
  • Produktions- und Anwendungsfehler (ein fehlerhafter Auswurf aus dem Container führt unweigerlich zum „Versagen“ der Submunition)
  • wirtschaftliche Rentabilität bei ihrer Herstellung (maximale Produktion zu minimalem Preis)
  • natürlicher Zerfall der Bestandteile während der Lagerung, Abwurf von zu alter Munition
  • Die Detonationswelle der zuerst explodierenden Munitionen verwirbelt nachfolgende Geschosse, so dass diese dann nicht mehr in einem für die Zündung vorgeschriebenen Winkel aufschlagen
  • Umweltbedingungen bei der Bombardierung (weicher Boden, Geäst, starker Wind, extreme Temperaturen)
  • Sog. Stabilisierungsbänder bzw. Fallschirme sind häufig Bestandteil von Streumunition. Diese können sich leicht in Ästen und Zweigen verfangen.

Funktionsweise

Schritt 1:

Der Behälter wird von einem Flugzeug abgeworfen oder von Raketenwerfern am Boden abgefeuert.

Schritt 2

Das Gehäuse öffnet sich und verteilt die Submunition über eine Fläche, die sich von der Größe einiger Fußballfelder bis zu einigen hundert Hektar erstreckt.

Schritt 3

Jedes Bomblet hat etwa die Größe einer Getränkedose. Einige Modelle fahren einen kleinen Fallschirm aus, der zur Stabilisierung dient und sicherstellen soll, dass die Munition mit dem Vorsprung nach unten aufkommt. Dieser verfängt sich oft in Bäumen und Sträuchern.

Schritt 4

Die Submunition ist dafür bestimmt, beim Aufprall auf dem Boden zu explodieren. Die Explosion kann tödliche Verletzungen innerhalb eines Radius bis zu 100 Metern verursachen.

Doku von Handicap International

In dieser Dokumentation von Handicap International erfahren Sie alles über diese menschenverachtenden Waffen:

Wie sie funktionieren, wo wie eingesetzt wurden und welche Folgen sie haben. Außerdem kommen Überlebende aus Irak, Kosovo, Libanon, Laos und Vietnam zu Wort. Vorsicht, die Bilder sind zum Teil schwer zu ertragen.

Die Folgen

Sobald die Bomben explodieren werden Hunderte von Splittern freigesetzt, die alle Menschen in der Nähe oder sogar in einiger Entfernung der Explosion töten oder schwer verletzen können. Während Landminen so konstruiert sind, dass sie eher verstümmeln als töten, enthalten die kleinen Bomben mehr Sprengkraft und Metallsplitter und führen so schneller zum Tod.  

Unfälle mit nicht explodierter Munition ereignen sich, sobald Menschen die Blindgänger berühren - zufällig, aus wirtschaftlicher Notwendigkeit bei der Arbeit, Neugierde oder sozialer Verantwortung. So kann es passieren, dass Eltern versuchen, die Bomben selbst zu räumen, um ihre Kinder zu schützen oder dass Felder gesäubert werden, um wieder Nahrung anbauen zu können. Hirten, Bauern und Kinder werden besonders oft Opfer dieser Waffen. Auch Armut verstärkt das Risiko: Oft versuchen die Menschen aus finanzieller Not, nicht explodierte Munition zu sammeln, um sie als Altmetall zu verwerten und zu verkaufen. Ihre Form, Größe und manchmal auch die verwendete leuchtende Farbe machen Streumunition vor allem für Kinder interessant.

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Das Verbot

Am 1. August 2010 trat die Streubombenkonvention in Kraft. Sie verbietet den Einsatz, die Produktion, die Lagerung und den Transfer der Waffen.

Mittlerweile sind der sogenannten Oslo-Konvention über 100 Staaten beigetreten. Sie haben sich nicht nur dazu verpflichtet, keine Streumunition mehr einzusetzen, sondern auch Lagerbestände zu zerstören, Druck auf andere Staaten auszuüben, die Räumung der Blindgänger zu unterstützen und den Überlebenden von Unfällen zu helfen.

Deutschland ist dem Vertrag 2009 beigetreten.

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In diesen Ländern wurden die Waffen eingesetzt

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben mindestens 21 Regierungen in 40 Ländern und vier weiteren Gebieten Streumunition eingesetzt. In fast allen Regionen der Welt wurde sie in den letzten 70 Jahren bereits mindestens einmal eingesetzt. Millionen von Submunitionen wurden seit 1965 abgeworfen, unter anderem:

  • im Vietnamkrieg 1965-1975 (383 Mio. Submunitionen)
  • im Irak 1991-2006 (50 Mio. Submunitionen)
  • im Kosovo 1999 (290.000 Submunitionen)
  • in Afghanistan 2001-2002 (250.000 Submunitionen)
  • im Südlibanon 2006 (4 Mio. Submunitionen)
  • seit 2012  in Syrien
  • seit 2015 auch im Jemen.

Von allen abgeworfenen Bomben sind viele Millionen nicht explodiert und als gefährliche Blindgänger liegen geblieben. Seit Inkrafttreten der Oslo-Konvention verzeichnete Syrien die höchsten Einsätze.

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  • Kein Land wurde mehr bombardiert als Laos. Allein 260 Millionen Submunitionen wurden über dem südostasiatischem Land abgeworfen. Lesen Sie mehr darüber in unserem Artikel: Streubomben in Laos
  • Diese Bomben wurden vor allem von den USA abgeworfen. Lesen Sie hier mehr über die USA und welche Rolle sie heute spielt: Streubomben und USA
  • Innerhalb weniger Wochen bombardierte Israel 2006 den Libanon mit mehr als 4 Millionen Submunitionen. Die Blindgänger bedrohen die Menschen noch heute und das schreckliche Bombardement und seine Folgen waren einer der Hauptgründe, wieso der lange Weg zum Verbot schließlich erfolgreich war: Streubomben im Libanon

So ergeht es den Opfern

Als Opfer werden diejenigen Personen definiert, die direkt von dem Unfall betroffen sind sowie ihre Familien und die betroffenen Gemeinden. Aus Respekt spricht man von den Menschen, die einen Unfall überlebt haben, nicht mehr von Opfern, sondern von Survivors, also von Überlebenden.

Wenn eine Submunition explodiert, verletzt oder tötet sie die Person, die die Explosion ausgelöst hat. Viele der Überlebenden tragen lebenslange Behinderungen davon. Die Verletzungen reichen von abgerissenen Gliedmaßen, schweren Schäden im Gesicht – oftmals verlieren die Betroffenen Sehkraft oder erblinden komplett – bis hin zu psychischen Belastungen, die nicht selten ebenfalls ein Leben lang halten.

2019 wurden weltweit 286 Opfer (2018: 149 Opfer) offiziell bestätigt. Die meisten davon in Syrien. Seit Beginn der Aufzeichnungen sind 22.050 Tote und Verletzte dokumentiert, wobei die Dunkelziffer sehr hoch ist. Die Schätzungen liegen bei mindestens 56.000.

99 Prozent der Opfer stammten 2019 aus der Zivilbevölkerung. 40 Prozent der Opfer waren Kinder.

Die Blindgänger sind aber nicht nur dann ein Problem, wenn sie  explodieren. Allein das Wissen um ihre Anwesenheit ist ein großes Problem für die Gemeinschaften, die in den betroffenen Gebieten leben. Sie können ganze Areale nicht mehr  nutzen und Felder nicht mehr bestellen. Sie müssen mit der ständigen Angst um ihre Angehörigen leben, wenn Bauern trotzdem in Felder gehen, wenn Kinder auf dem Schulweg an verseuchten Gebieten vorbeigehen, wenn Submunition in Olivenbäumen hängen geblieben ist.

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Salam: Ein Blindgänger zerriss ihr Leben

Salam pflückte 2015 mit ihrer Familie Oliven in der Nähe ihres Dorfes in Syrien. Sie fand ein seltsames Stück Metall. Die Explosion tötete ihren Bruder und riss ihr linkes Bein ab. Lesen Sie hier Ihre Geschichte.


Nouay: Streubombenüberlebender und Minenräumer

Mit 8 Jahren hatte der heute 18 jährige Nouay aus Laos einen Unfall mit einer Streumunition. Später arbeitete er für Handicap International als Minenräumer und hilft mit, diese Gefahr zu bannen. Lesen Sie hier seine Geschichte.

 


So hilft Handicap International

Handicap International (HI) ist weltweit die einzige Organisation, die eine umfassende Expertise in vier Bereichen der humanitären Minenaktionen besitzt. So können wir den Betroffenen umfassend helfen. HI hat die Kampagne zum Verbot von Landminen mitgegründet und hat mit dieser den Friedensnobelpreis bekommen. Außerdem hat HI die Cluster Munition Coalition (die Kampagne gegen Streubomben) mitgegründet. In zahlreichen Ländern weltweit engagieren wir uns für die Überlebenden dieser menschenverachtenden Waffen und setzen uns für ihre Räumung und weltweite Ächtung ein.

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Deutschland

Vermutlich liegen tatsächlich noch Blindgänger in Deutschland und zwar auf einem ehemaligen militärischen Trainingslager in der Nähe von Wittstock in Brandenburg. Die Fläche ist aber gut markiert und die Bevölkerung der Gegend wird aufgeklärt.

Die Bundeswehr

Durch den Verbotsvertrag ist Deutschland verpflichtet, nur noch Munition zu Trainingszwecken zu lagern. Leider nutzt die Bundeswehr diese Möglichkeit aus und lagert weiterhin einige Hundert dieser Waffen. Bis auf diese Restbestände wurden aber alle Restbestände in Deutschland zerstört. Bis zur Unterzeichnung lagerte die Bundeswehr die schier unvorstellbare Menge an 63 Millionen Submunitionen aus etwa 573.000 Streubomben.

Einsatz durch Deutschland

Deutschland hat im zweiten Weltkrieg Vorläufer eingesetzt, die sogenannten Schmetterlingsbomben, etwa bei ihrem ersten Einsatz in der britischen Stadt Grimbsy. Bereits damals starben mehr Menschen nach dem Abwurf der Schmetterlingsbomben als währenddessen. Viele Kinder hielten sie für Spielzeug. Dieser Irrtum verstümmelt auch heute noch Kinder weltweit.

Die BRD hat diese Waffen nie eingesetzt und mittlerweile fast alle zerstört.

Doch deutsche Hersteller verdienten sehr lange sehr gut mit dem schmutzigen Geschäft. In Deutschland waren die Firmen Rheinmetall, EADS und Diehl bzw. deren Tochterfirmen an der Herstellung, Entwicklung und dem Export von der Waffen und der Verlegesystemen beteiligt.

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  • In diesem ausführlicherem Artikel erfahren Sie mehr über die Rolle, die Deutschland bis heute spielt. Dabei finden sich sowohl negative Fakten und auch erfreuliche. Immerhin ist Deutschland heute eines der wichtigsten Geberländer für Opferhilfe und Räumung weltweit, hat den Vertrag früh ratifiziert und setzt sich für eine Universalisierung des Verbots ein. Hier geht’s zum Text: Deutschland und Streumunition

Schmutzige Bankgeschäfte mit Streubomben

Deutsche Banken nutzen Schlupflöcher im Verbotsvertrag. Dieses ist grundsätzlich ein sehr stark und verbietet die Waffen umfassend und klar. Doch er weist zwei entscheidende Lücken auf:

  1. Mitglieder des Vertrags dürfen militärische Operationen mit Staaten durchführen, die nachweislich Streumunition einsetzen
  2. Investitionen in Hersteller sind nicht ausdrücklich verboten.

Laut Abschnitt 1 (c) der Konvention dürfen Vertragsstaaten jedoch „niemanden bei einer den Vertragsstaaten verbotenen Aktivität unterstützen, dazu ermutigen oder veranlassen“. Handicap International versteht die Investitionen in Unternehmen, die Streumunition herstellen oder damit handeln aber als genau das: Unterstützung, Ermutigung oder Veranlassung einer Aktivität, die Vertragsstaaten verboten ist.

Damit stehen wir nicht alleine da. Einige Staaten stellten bereits klar, dass sie Investitionen automatisch mit Inkrafttreten der Konvention als verboten betrachten, darunter unter anderem Frankreich, Großbritannien und Norwegen. Wiederum andere europäische Staaten, wie Belgien, Luxemburg und die Schweiz, haben explizite Gesetze erlassen, die diese Investitionen verbieten.

In Deutschland gab es bereits kurz nach Ratifizierung der Konvention parlamentarische Initiativen und Gesetzesvorlagen. Sogar die SPD, damals noch Oppositionspartei, forderte ein solches Gesetzt. Doch seitdem ist nichts passiert.  Die deutsche Regierung hat Investitionen in Produzenten nach wie vor nicht verboten.

Jahrelang haben deutsche Finanzinstitute wie die Allianz oder die Deutsche Bank über ihre Tochterfirmen oder direkt in die Hersteller investiert.

Es leuchtet nicht ein, dass diese Waffen zwar verboten sind – deutsche Banken und Versicherungen über diverse Finanzinstrumente wie Indexfonds oder Kredite nach wie vor die Produktion dieser Waffen unterstützen dürfen.

Da die Recherche zu den finanziellen Beteiligungen deutscher Finanzinstitute sehr aufwändig ist, liegen uns keine aktuellen Daten vor. Wir gehen aber davon aus, dass über diverse Finanzinstrumente immer noch eine Vielzahl an Instituten in einem gewissem Umfang mit den Herstellern verbunden sind.

Zuletzt erschien im Jahr 2018 ein Bericht von Pax zu den explosiven Investitionen.

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Hersteller

34 Staaten haben seit den 50er Jahren Streubomben hergestellt, 16 davon produzierten diese vermutlich auch 2018/19 noch oder behalten sich dies vor. Laut dem Monitor gibt es Belege dafür, dass China und Russland im Jahr 2020 aktiv an der Erforschung und Entwicklung neuer Arten arbeiten.

Einige ehemalige Produzenten haben sich aus dem explosiven Geschäft zurückgezogen. Textron produziert keine Streubomben mehr und auch Singapore Technologies Engineering hat sich aus dem Geschäft mit Streumunition zurückgezogen.

In Deutschland produzierten die Firmen Rheinmetall, EADS und Diehl bzw. deren Tochterfirmen. Und auch heute noch werden Waffen hergestellt, die ähnlich wirken, aber nicht explizit durch die Konvention verboten sind, weil sie bestimmten Kriterien nicht entsprechen oder diverse Merkmale aufweisen, etwa Selbstzerstörungsmechanismen oder zielgerichteten Sensoren. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass keine Waffe hundertprozentig sicher ist und auch diese Waffen bei ihrem Einsatz wieder Blindgänger hinterlassen werden und die Zivilbevölkerung unter ihnen leiden wird.

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Weitere Infos

  • Handicap International fasst jährlich die wichtigsten Fakten in einem Faktenblatt zusammen, darin enthalten sind allgemeine Infos, das Verbot, aber auch spezifische Informationen über die Opferzahlen und die weltweiten Einsätze der Waffen. Hier geht’s zum Faktenblatt
  • Der sogenannte Monitor berichtet über die Umsetzung der Konvention, sammelt Daten zu Unfällen weltweit und vieles mehr. Er wird jährlich veröffentlicht. Hier finden Sie die aktuellste Zusammenfassung des Streubomben Monitors. Hier gelangen Sie zur offiziellen Webseite des Monitors.
  • Die Cluster Munition Coalition ist die internationale Kampagne. Sie wurde von Handicap International mitgegründet und überwacht die Umsetzung des Vertrags und koordiniert die Aktivitäten von Campaigner:innen weltweit. Hier gelangen Sie zur offiziellen Webseite der CMC.

Unterzeichnen Sie diese Petition und sagen Sie mit uns Nein zu Bomben auf Wohngebiete! Verhindern Sie, dass noch mehr Kinder wie Malak ein Arm oder ein Bein verlieren oder gar getötet werden. Retten Sie Leben und verhindern Sie bleibende Behinderungen.

Petition unterzeichnen!