Seit 2008 haben über 100 Staaten einen wichtigen internationalen Vertrag unterzeichnet: die Konvention über Streumunition. Seit diese 2010 in Kraft getreten ist, ächten immer mehr Staaten den Einsatz von Streubomben. Der Weg dorthin, der sogenannte Oslo-Prozess, war allerdings kein Selbstläufer. Entscheidend am Erfolg war die von Handicap International mitgegründete Kampagne: CMC, die Cluster Munition Coalition.

Der Oslo-Vertrag

Das Streubombenverbot untersagt den teilnehmenden Staaten Einsatz, Produktion, Handel und Lagerung. Außerdem schafft es umfassende Rechte für Opfer. Perfekt ist der Vertrag dennoch nicht.

Der Oslo-Prozess

In der norwegischen Hauptstadt Oslo fand im Februar 2007 die erste Staatenkonferenz für ein Verbot von Streubomben statt. Ende 2008 unterzeichneten hier 94 Staaten den Verbotsvertrag.

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  • detailliertes Archiv zum Prozess

 

 

Die internationale Kampagne

Dass es 2007 zum Oslo-Prozess kam, war der Verdienst der Zivilgesellschaft. In der CMC, der Cluster Munition Coalition, bündelten zahlreiche Hilfsorganisationen aber auch Einzelpersonen ihre Kräfte.

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