
Im Jahr 2003 haben sich 85 Organisationen im Kampf gegen Streubomben zur Cluster Munition Coalition, der Internationalen Kampagne gegen Streumunition, zusammengeschlossen, um gegenüber den Staaten eine stärkere Rolle zu spielen und sie zu einem Verbot von Streubomben zu bewegen.
Handicap International ist Mitbegründer und Mitglied im Vorstand neben Human Rights Watch, Mine Action Canada, LandMine Action UK, Pax Christi, DanChurchAid, Austrian Aid for Mine Victims, Protection (Ägypten), NCBL (Nepal), IPPNW Russia.
Alle diese Organisationen waren ebenfalls stark in der Kampagne gegen Landminen aktiv, die im Jahr 1997 den Friedensnobelpreis erhielt und ein Verbot von Anti-Personen-Minen erwirken konnte. Die CMC schließt heute mehr als 250 Nicht-Regierungs-Organisationen aus über 70 Ländern zusammen.
Die Mitglieder der CMC nehmen regelmäßig als Vertreter der Zivilgesellschaft an den Konferenzen der UN-Waffenkontrollverhandlungen in Genf teil (CCW), die den Einsatz von Kriegswaffen regeln. Außerdem haben die Organisationen der CMC gemeinsam mit einigen besonders engagierten Staaten (allen voran Norwegen) den Oslo-Prozess für ein Verbot von Streubomben angeregt und aktiv begleitet, der Ende 2008 zu einem internationalen Verbotsvertrag geführt hat.
Im Mai 2009 hat die Cluster Munition Coalition für ihr Engagement den Tipperary International Peace Award erhalten. Mehr Informationen finden Sie hier.
Für weitere Informationen über die Cluster Munition Coalition: www.stopclustermunitions.org
Aktuelle Informationen zur Landminenkampagne: 10 Jahre Verbot
Stand: 01/2009