Kampfmittelräumung

Handicap International begann seinen Einsatz vor 25 Jahren in Kambodscha – einem Land, das von Landminen verseucht ist. Dort erlebten die Mitarbeiter die schrecklichen Folgen der Landminen für die Zivilbevölkerung. Als sich die Arbeit auch auf andere Länder ausdehnte, kam Handicap International zudem in Kontakt mit den zerstörerischen Auswirkungen von Streumunition. Heute ist das Ziel von Handicap International, alle explosiven Überreste von Kriegen – egal ob Landminen, Streumunition oder sonstige nicht explodierte Sprengkörper – zu vernichten, da sie auch noch lange nach einem Konflikt das Leben der Zivilbevölkerung bedrohen.

Die Räumungsaktionen sollen der Bevölkerung dabei helfen, wieder in ein normales Leben zurückzukehren. Die Auswahl der zu räumenden Gebiete geschieht immer in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen vor Ort. Priorität haben dabei Gebiete, die im täglichen Leben der Einwohner und Gemeinschaften eine wichtige Rolle spielen, z.B. Wege zu Schulen oder Brunnen.

Zur Räumung werden auch mechanische Methoden genutzt. Zum Beispiel verbessern Metalldetektoren die Effizienz und garantieren die Sicherheit unserer MitarbeiterInnen. Dennoch bleibt die Kampfmittelräumung trotz aller Hilfsmittel ein sehr langsamer und mühsamer Prozess.

Mehr über die Räumung von Minen und Blindgängern erfahren Sie auf unserer Hauptseite:

https://www.handicap-international.de/minenraeumung-teamwork-von-mensch-hund-und-maschine-rettet-leben

Stand: 11/2008

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