Aufklärung der Bevölkerung

In den Programmen zur Minenaufklärung geht es um die Vorbeugung von Unfällen durch Landminen, Streumunition und andere explosive Kriegsreste. Diese Maßnahmen richten sich v.a. an Bevölkerungsgruppen, die in verseuchten Regionen leben oder solche durchqueren müssen. Das Ziel ist es, diesen gefährdeten Bevölkerungsgruppen dabei zu helfen, langfristig mit den Risiken im Alltag umzugehen und dabei gleichzeitig die Zahl der Landminen- und Streubombenopfer zu reduzieren.

Unsere Teams arbeiten in folgenden Bereichen:

  • Datensammlung über Landminen, Unfälle mit nicht explodierten Kriegsresten und über Opfer. Mit diesen Daten werden anschließend die Risikogruppen  definiert und geeignete Präventionsmaßnahmen eingeleitet.
  • Aufklärung und Mobilisierung der Bevölkerung durch verschiedene Informations- und Bildungskampagnen. (Diese Kampagnen bauen auf die aktive Einbindung lokaler Netzwerke, traditioneller und religiöser Führer sowie lokaler und nationaler Verwaltungsbeamter.)
  • Aufklärung von Kindern durch das Schulsystem oder andere bestehende Netzwerke. Entwicklung von Lehrmaterialien, Durchführung von Aufklärungskursen oder spezifischen Aktivitäten.

Handicap International war im Jahr 2007 Teil einer internationalen Arbeitsgruppe, an der die UN, andere NGOs und das Internationale Rote Kreuz beteiligt waren – diese Arbeitsgruppe hat internationale Standards für Minenaufklärung festgelegt.

Stand: 11/2008

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