Zahlreiche Münchnerinnen und Münchner sowie internationale Gäste der Stadt protestierten am 6. Oktober 2007 auf dem Münchner Marienplatz beim Aktionstag von Handicap International für ein Verbot von Streubomben.
Fasziniert schauten sie dem Räumungsexperten Rae McGrath zu, der auf einem künstlichen Minenfeld demonstrierte, wie er bei Räumungsarbeiten in Afrika oder Asien vorgeht. Hunderte Protestkarten wurden an ein Mahnmal in Form eines Bombenkörpers gehängt. Über tausend Unterschriften wurden für die Petition von Aktionsbündnis Landmine gesammelt, die die Bundesregierung dazu auffordert, endlich entschieden zu handeln und Streubomben zu verbieten.

Der Münchner Aktionstag soll ein Signal an die Politik sein, endlich dem Vorbild unserer Nachbarstaaten zu folgen und auf nationaler und internationaler Ebene ein klares Verbot von Streumunition voranzutreiben. Als Schirmherrin der Aktion von Handicap International unterstützt Bundesministerin Wieczorek-Zeul diese Forderung in ihrem Grußwort: „Der Einsatz von Streumunition zählt mit zu den heimtückischsten Mitteln der Kriegsführung. Im Namen der Menschlichkeit kann es deshalb nur eine Forderung geben: Der Einsatz von Streubomben muss weltweit geächtet und verboten werden!“
Auf der Seite unseres ehrenamtlichen Partners jutecmedia care finden Sie eine ausführliche Dokumentation zum Aktionstag mit zahlreichen Bildern.
Der Aktionstag wurde unterstützt von InWEnt mit Mitteln des BMZ, vom Münchner Kulturreferat, dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der Evang. Kirche in Bayern und vom Katholischen Fonds.
Stand: 10/2007
