Konferenz: Opfern von Landminen und Streumunition helfen 

Presseeinladung vom 30.10.2009

Auf einer Berliner Konferenz diskutieren Zivilgesellschaft und Politik über zukünftige Herausforderungen für die Opferhilfe  

Noch immer werden in  mehr als 80 Ländern Menschen von explosiven Kriegshinterlassenschaften wie Landminen und Blindgängern von Streumunition bedroht. Fast 500.000 Menschen müssen als Überlebende von Unfällen mit Landminen und Blindgängern versorgt werden. Obwohl durch verschiedene internationale Abkommen neben dem Verbot dieser Waffen auch die Versorgung ihrer Opfer verbindlich geregelt ist, ist diese laut einem neuen Bericht von Handicap International immer noch unzulänglich. Es besteht also Handlungsbedarf. Doch wie können Opferhilfeprogramme verbessert werden und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Geberländer wie für Deutschland – besonders vor dem Hintergrund der Oslo-Konvention zum Verbot von Streumunition, die neue humanitäre Standards für die Opferhilfe setzt?

Eine Konferenz von Handicap International und Aktionsbündnis Landmine.de am 4.11.2009 in Berlin will das Thema „Explosive Kriegshinterlassenschaften – Herausforderungen für Opferhilfe“ diskutieren. Wir laden Sie herzlich ein zu den Fachvorträgen am Vormittag:

9.30 bis 11 Uhr: Opferhilfe im Kontext internationaler Abkommen

  • Firoz Alizada, selbst Opfer von Landminen und Vertreter der Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen
  • Thomas Küchenmeister, Leiter Aktionsbündnis Landmine.de

11.30 bis 13 Uhr: Die Realität konkreter Opferhilfeprojekte

  • Vertreter der österreichischen Regierung sowie der EU - Christian Schlierf, Orthopädietechniker Human Study, Bosnien
  • Ilona Schleicher, SODI, über Südost-Asien - Elke Hottentot, Handicap International, über Herausforderungen für die Zukunft

Von 13.30 bis 16.30 Uhr laden wir Sie ein zu einem Workshop mit Schülerinnen und Schülern. Daran nehmen teil:

  • Ulrike Folkerts, Schauspielerin, Schirmherrin von Aktionsbündnis Landmine
  • Mina Zunac, Opfer von Streumunition aus Kroatien und Mitglied der Opfergruppe „Ban Advocates“  

Die Konferenz findet statt am Mittwoch, 4.11.2009 in der Heinrich Böll Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin  

Für Rückfragen, Teilnahme und Interviewwünsche melden Sie sich bitte bei:
Dr. Eva M. Fischer, Pressesprecherin Handicap International: 089-54 76 06-13 Jan Schulz, Projektleiter: 030- 32 66 16-79, 0178- 274 12 66
   

Die Konferenz wird gefördert von InWEnt gGmbh aus Mitteln des BMZ und die EU.

Flagge der Europäischen UnionDie Erstellung dieser Website wird unterstützt durch die Europäische Union. Für die Inhalte ist allein Handicap International verantwortlich; sie reflektieren nicht notwendig die Position der Europäischen Union.