EM-Lauf zugunsten der Opfer von Streubomben - Extremsportler laufen für Handicap International

Presseerklärung vom 29.05.2008

Mit dem Startschuss durch die Stadträtin Dr. Ingrid Anker am 31. Mai 2008 um 10 Uhr vor dem Münchner Rathaus beginnt der Lauf der beiden Extremsportler Claudia Weber und Thomas Wenning über 434 Kilometer zur Fußball-Europameisterschaft nach Österreich. Nach neun Tagesetappen von je 42 - 53 Kilometer werden sie am 8. Juni 2008 zum ersten Spiel der Deutschen Nationalmannschaft gegen Polen in Klagenfurt eintreffen.

Erneut engagieren sich die beiden Sportler bei einer ihrer Aktionen für Opfer von Minen und Streubomben: Sie laufen für Menschen, die durch einen Unfall mit einer dieser infamen Waffen Gliedmaßen verloren haben und selbst nicht mehr laufen können. Wie beim letztjährigen Marathon durch die 16 deutschen Bundesländer rufen Thomas Wenning und Claudia Weber auf ihrer Tour zu Spenden für Handicap International auf: Diesmal für ein Projekt für Streubombenopfer im Libanon.

Claudia Weber und Thomas Wenning mit den Mitläufern beim Marathon in München 2007
Claudia Weber und Thomas Wenning mit den Mitläufern beim Marathon in München 2007 © Handicap International

Der EM-Lauf beginnt einen Tag nach Abschluss der Streubomben-Konferenz in Dublin am 30. Mai, auf der Repräsentanten von 111 Staaten nach zwei Wochen intensiver Verhandlungen einen  Verbotsvertrag für diese Waffengattung beschlossen. François De Keersmaeker, Geschäftsführer von Handicap International Deutschland, war in Dublin dabei und steht beim Startschuss des EM-Laufs am Marienplatz und danach für aktuellste Informationen über die Konferenz und die Arbeit von Handicap International zur Verfügung.

Informationen über die beiden Sportler Thomas Wenning und Claudia Weber und die Etappen ihres Europameisterschaftslaufs:
www.thomaswenning.de
www.europameisterschaftslauf.de

Stand: 05/2008

nach oben

Flagge der Europäischen UnionDie Erstellung dieser Website wird unterstützt durch die Europäische Union. Für die Inhalte ist allein Handicap International verantwortlich; sie reflektieren nicht notwendig die Position der Europäischen Union.