Aktion gegen explosive Investitionen am 25. Mai 2011 in Schwäbisch Gmünd

Aktion vor der Deutschen Bank in Schwäbisch-Gmünd

Aktion vor der Deutschen Bank in Schwäbisch-Gmünd © Norbert Müller

Drei Aktive von der Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen und der Gmünder terre des hommes-Gruppe trafen sich am Global Day of Action am frühen Morgen in einer Seitengasse am Rande des Gmünder Marktplatzes. Nach kurzer Lagebesprechung eilten sie vom vereinbarten Treffpunkt gespannt zum Aktionsort vor der Filiale der Deutschen Bank in der Ledergasse.

Von dort berichten die drei Aktiven: „Der Platz davor erschien zunächst wie ausgestorben, doch nach und nach erspähten wir immer häufiger Personen, die das Bankgebäude betraten bzw. es verließen. Wir sprachen diese Leute freundlich an, informierten sie über den Hintergrund unserer Aktion und machten sie darauf aufmerksam, dass ihre Bank als Spitzenreiter im Geschäft mit Streumunitionsherstellern gilt. Die meisten der von uns angesprochenen Bankkunden ließen sich gerne auf das Gespräch mit uns ein und waren nicht wenig überrascht, von den Machenschaften ihrer Hausbank zu erfahren. Wir waren jedoch so fair, auch die sonstigen Finanziers aus der Banken- und Versicherungsbranche zu benennen. Fast alle Angesprochenen nahmen den ihnen angebotenen Briefentwurf an die Deutsche Bank in Frankfurt entgegen und ließen uns in der Hoffnung zurück, dass wenigstens ein paar der 15 Briefe ihr Ziel erreichen würden.

Aber auch die sonstigen Passanten in der Fußgängerzone nahmen wir ins Visier, um sie über die Aktion zu informieren und sie für eine Unterzeichnung des Schreibens an maßgebliche Bundestagsabgeordnete zu gewinnen, in dem diese dazu aufgerufen werden, sich für ein gesetzliches Verbot der Finanzierung von Streumunitionsherstellern einzusetzen. Viele Menschen interessierten sich auch für unsere gedruckten Infos und trugen sich bereitwillig in unsere Unterschriftenlisten ein. Insgesamt konnten wir bei der Aktion ca. 60 Unterschriften sammeln, die wir den Abgeordneten in den nächsten Tagen mit den Briefen zuschicken werden.“

Stand 06/2011

Flagge der Europäischen UnionDie Erstellung dieser Website wird unterstützt durch die Europäische Union. Für die Inhalte ist allein Handicap International verantwortlich; sie reflektieren nicht notwendig die Position der Europäischen Union.