Banner des Global day of action

Aktuell

Global day of Action 2012

Handicap International demonstrierte gegen Investitionen in Streubomben am Münchner Stachus am 14.06.2012 >> mehr


Damit aus Deutschland bald kein Geld mehr in die Streubombenproduktion fließt, müssen wir Druck auf Politik und Geldinstitute ausüben. Helfen Sie mit!

Mit dem Vertrag von Oslo ist für alle Vertragsstaaten – auch Deutschland – Produktion, Lagerung, Verkauf und Einsatz von Streubomben verboten. Firmen in Ländern, die dem Vertrag noch nicht beigetreten sind, produzieren diese grausamen Waffen jedoch immer noch: z.B. in den USA, Südkorea, China, Pakistan, Polen oder Griechenland. Die Länder, die dem Vertrag beigetreten sind, verpflichten sich „unter keinen Umständen jemals (…) irgendjemanden zu unterstützen, zu ermutigen oder zu veranlassen“, gegen die Vertragspflichten zu verstoßen. Für einige Länder bedeutet das auch, dass ihre Banken keine ausländischen Firmen finanzieren dürfen, die Streubomben produzieren.

Vor der Allianz Arena steht unser großes Aktionstransparent „Stop explosive Investitionen!“

Vor der Allianz Arena steht unser großes Aktionstransparent „Stop explosive Investitionen!“ © Handicap International

Manche Länder, wie Belgien und Luxemburg, haben solche Investitionen sogar in eigenen Gesetzen verboten. Auch im deutschen Bundestag wurde bis März 2012 über ein solches Gesetz diskutiert: Die Oppositionsparteien haben am 22. April 2011 einen entsprechenden Antrag in den Bundestag eingebracht, der leider von den Regierungsparteien abgelehnt wurde.
Bisher investieren immer noch weltweit viele Banken und Versicherer in die Hersteller von Streumunition. Ganz vorn sind dabei die Allianz Gruppe und die Deutsche Bank, die Anteile in Form von Aktien und Anleihen an Herstellern von Streumunition halten.

Videos zu Investitionen

Bild vom Video des Report Mainz

Report Mainz zum Thema Investitionen in Streumunition - 06:52 min

Bild vom Video des Morgenmagazin

morgenmagazin zum Thema Investitionen in Streumunition - 01:44 min

Werden Sie selbst aktiv

  • Wollen Sie wissen, ob Ihre Bank Ihr Geld in Streubombenhersteller investiert? Auf Facing Finance finden Sie nähere Infos und Publikationen über die Investitionen deutscher Banken in Streubombenhersteller.
  • Wenn Ihre Bank am Geschäft mit Streubomben beteiligt ist, schreiben Sie einen Protestbrief!
  • Wenn Sie keine Angaben zu Ihrer Bank finden, können Sie auch einfach dort anfragen, ob sie solche Geschäfte ausschließen kann. Es ist wichtig, den Banken deutlich zu machen, dass ihre Kunden durchaus Interesse an ethischen Standards haben! Hier finden Sie einen Beispielbrief für die Anfrage bei Ihrer Bank

Stand 06/2012

nach oben

Flagge der Europäischen UnionDie Erstellung dieser Website wird unterstützt durch die Europäische Union. Für die Inhalte ist allein Handicap International verantwortlich; sie reflektieren nicht notwendig die Position der Europäischen Union.