Auf einer Berliner Konferenz diskutieren Zivilgesellschaft und Politik über zukünftige Herausforderungen für die Opferhilfe
Noch immer werden in mehr als 80 Ländern Menschen von explosiven Kriegshinterlassenschaften wie Landminen und Blindgängern von Streumunition bedroht. Fast 500.000 Menschen müssen als Überlebende von Unfällen mit Landminen und Blindgängern versorgt werden. Obwohl durch verschiedene internationale Abkommen neben dem Verbot dieser Waffen auch die Versorgung ihrer Opfer verbindlich geregelt ist, ist diese laut einem neuen Bericht von Handicap International immer noch unzulänglich. Es besteht also Handlungsbedarf. Doch wie können Opferhilfeprogramme verbessert werden und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Geberländer wie für Deutschland – besonders vor dem Hintergrund der Oslo-Konvention zum Verbot von Streumunition, die neue humanitäre Standards für die Opferhilfe setzt?
Eine Konferenz von Handicap International und Aktionsbündnis Landmine.de am 4.11.2009 in Berlin will das Thema „Explosive Kriegshinterlassenschaften – Herausforderungen für Opferhilfe“ diskutieren. Wir laden Sie herzlich ein zu den Fachvorträgen am Vormittag:
9.30 bis 11 Uhr: Opferhilfe im Kontext internationaler Abkommen
11.30 bis 13 Uhr: Die Realität konkreter Opferhilfeprojekte
Von 13.30 bis 16.30 Uhr laden wir Sie ein zu einem Workshop mit Schülerinnen und Schülern. Daran nehmen teil:
Die Konferenz findet statt am Mittwoch, 4.11.2009 in der Heinrich Böll Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Für Rückfragen, Teilnahme und Interviewwünsche melden Sie sich bitte bei:
Dr. Eva M. Fischer, Pressesprecherin Handicap International: 089-54 76 06-13 Jan Schulz, Projektleiter: 030- 32 66 16-79, 0178- 274 12 66
Die Konferenz wird gefördert von InWEnt gGmbh aus Mitteln des BMZ und die EU.