Noch immer werden in mehr als 80 Ländern Menschen von explosiven Kriegshinterlassenschaften wie Landminen und Blindgängern von Streumunition bedroht. Fast 500.000 Menschen müssen als Überlebende von Unfällen mit Landminen und Blindgängern versorgt werden. Obwohl durch verschiedene internationale Abkommen neben dem Verbot dieser Waffen auch die Versorgung ihrer Opfer verbindlich geregelt ist, ist diese laut einem neuen Bericht von Handicap International immer noch unzulänglich. Es besteht also Handlungsbedarf. Doch wie können Opferhilfeprogramme verbessert werden und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für Geberländer wie für Deutschland – besonders vor dem Hintergrund der Oslo-Konvention zum Verbot von Streumunition, die neue humanitäre Standards für die Opferhilfe setzt?
Eine Konferenz von Handicap International und Aktionsbündnis Landmine.de am 4.11.2009 in Berlin will das Thema „Explosive Kriegshinterlassenschaften –Herausforderungen für Opferhilfe“ diskutieren.
Dabei geben verschiedene Vorträge einen tieferen Einblick in das Thema:
Am Nachmittag diskutieren Nicht-Regierungs-Organisationen, Politiker und Regierungsvertreter aus Frankreich, Österreich und Deutschland über Herausforderungen für die Opferhilfe in der Zukunft.
Parallel findet ein Workshop mit Schülerinnen und Schülern statt. Daran nehmen teil:
Die Konferenz findet statt am Mittwoch, 4.11.2009, in der Heinrich Böll Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin.
Stand: 11/2009