Streubomben töten 2 junge Männer in Serbien

Die Feiern zum zweijährigen Bestehen des Streubombenverbots werden von einem tragischen Unfall in Serbien überschattet.

M77 Submunition
M77 Submunition © Stuart Freedman / Handicap International

Während in vielen Ländern weltweit gefeiert wird, dass am 1. August 2010, also vor exakt zwei Jahren, das internationale Verbot von Streumunition in Kraft getreten ist, zeigt ein schrecklicher Unfall in Serbien auf tragische Weise, wie wichtig das Verbot von Streubomben ist.

Heute Mittag starben zwei junge Männer in Mt. Kopaonik in Südserbien durch einen Blindgänger einer Streumunition. Eigentlich wurde diese Gegend als „geräumt“ erklärt – zu verschiedenen Anlässen. Das serbische Minenaktionszentrum hatte Anfang des Jahres angegeben, dass Kopanik Ende Juli vollständig von nicht-explodierten Streubomben geräumt sein würde.

Noch immer liegen Millionen von Streumunitionen in vielen Ländern weltweit - und bedrohen die Bevölkerung.

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