Großbritannien ratifiziert Streubombenverbot

Der Außenminister Großbritanniens bei der Unterzeichnung des Vertrags in Oslo

Unterzeichnung des Oslo- Vertrags durch Großbritannien am 3. Dezember 2008 in Oslo © Gunnar Mjaugedal/catchlight.no

Am 4. Mai 2010 hat Großbritannien, ehemaliger Produzent und Verwender von Streumunition, die Konvention über ein Verbot von Streubomben ratifiziert. Damit ist Großbritannien der 32. Staat, der den Vertrag ratifiziert hat und sich damit dazu verpflichtet, ihn in nationales Gesetz umzusetzen.  

AKTUELL: Am 19. Mai hat auch Ecuador seine Ratifikationsurkunde bei den UN hinterlegt und ist somit der 33. Staat, der den Oslo-Verbotsvertrag ratifiziert hat.  Kurz danach folgten die Seychellen am 20. Mai als 34. Staat.

Bis heute haben insgesamt 106 Länder den Vertrag unterzeichnet, der Einsatz, Produktion, Lagerung und Export von Streumunition verbietet. Innerhalb von zehn Jahren nach Inkrafttreten des Vertrags müssen gelagerte Streumunitionen vernichtet werden. Nachdem nunmehr über 30 Länder das Abkommen ratifiziert haben, wird es am 1. August 2010 in Kraft treten.

Stand: 05/2010

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