Die Verhandlungen, die in Oslo am 22. und 23. Februar 2007 durch die Initiative der norwegischen Regierung aufgenommen wurden, bilden den Anfang einer Reihe von internationalen Konferenzen mit dem Ziel, bis Ende 2008 einen Vertrag über ein Verbot von Streubomben zu unterzeichnen. 46 der 49 teilnehmenden Staaten stimmen zu, sich in dem Prozess weiterhin zu engagieren und einen juristisch gültigen Vertrag zu entwerfen, der weitere humanitäre Katastrophen durch die Verwendung dieser Waffen verhindern soll.
Handicap International ist bei den Verhandlungen vertreten und greift besonders in technische Debatten ein, um zu verhindern, dass eine Unterscheidung der Waffen in verschiedene Kategorien je nach Blindgängerrate zu einer Abschwächung des Verbots führt.
Stand: 02/2007
