Zu sensorengesteuerten Waffen

Die neue Generation alternativer Munitionen: die SmArt 155

Die neue Generation alternativer Munitionen: die SmArt 155 © Aktionsbündnis Landmine

Wenn der Vertrag von Oslo voraussichtlich 2010 in Kraft tritt, wird diese Waffengattung immer noch nicht vollständig aus den Arsenalen der beteiligten Staaten verbannt. So genannte "alternative Streumunition" wird im Vertrag nicht als Streumunition definiert und darf deshalb weiterhin verwendet werden.
Um vom Verbot ausgenommen zu werden, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden, so muss jede einzelne Submunition mindestens 4 Kilo wiegen, selbstständig Ziele finden und zerstören können und über eine elektronische Selbstzerstörung, bzw. -deaktivierung verfügen.

Die SMArt-155 Submunition (Rheinmetall) wird in Deutschland hergestellt und vom Hersteller als technologisch weltweit führend in diesem Bereich beschrieben. Angeblich ist sie in der Lage, Ziele sicher zu erkennen "und diese von Falschzielen zu unterscheiden." Wahrscheinlich wurden schon über 25.000 SMArt-Munitionen ("Submunition Artillerie") produziert. Einige Länder, z.B. Großbritannien und die Schweiz, haben die SMArt-Munition in Deutschland bestellt.

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Stand: 12/2008

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